Sylvester 2001/2002 im Iglu

An Sylvester 2001/2002 bauten wir mit Freunden zwei Iglus in der Nähe von Amden und übernachteten darin. Draussen war es eisig kalt und zum Anstossen um Mitternacht sogar sternenklar. Die Nacht war trotz guter 3-Jahreszeiten-Schlafsäcken, warmer Kleidung und leichter, alkoholbedingter Schmerzunempfindlichkeit bei Innentemperaturen um den Gefrierpunkt eher kühl.

Ausgerüstet mit Proviant, reichlich Kleidung, guten Isomatten, Schlafsäcken und einer Schneesäge machten wir uns bei Schneetreiben auf den Weg.
Durch 30cm tiefen Neuschnee bahnten wir uns den Weg zum Bauplatz.
Hubert und Cornelia beim Platttreten des - wie sich später herausstellen sollte - viel zu grossen Terrains. Dies ist nötig, damit man kompakten Schnee erhält, aus dem man nach 30minütiger Ruhepause Blöcke sägen kann.
Kurz vor Sonnenuntergang wird der grösste Schneeblock über dem Eingang resp. Kältegraben positioniert. Ohne diesen Kältegraben könnte die Kälte nicht aus dem Iglu abfliessen...
Hubert - unser Baumeister - bei der Feinarbeit mit einer "normalen" Säge. Im Kerzenlicht hat er die Blöcke in die rechte Form gebracht.
Der letzte Block des zweiten Iglus wird - nach insgesamt 4 Stunden Bauzeit - gesetzt. Mittlerweile ist die Sonne schon seit mehreren Stunden untergegangen.
Ein Blick durchs Luftloch: Aufwärmen nach getaner Arbeit.
Glücklich aber erschöpft im neuen Zuhause.
Das neue Jahr empfängt uns wie im Bilderbuch: Sonnenschein und traumhafte Ausblicke auf Gulmen, Mürtschenstock und Glärnisch. (Im Bild der Gulmen)
Wildromantischer Neujahrsbrunch mit Cappucino, Porridge und Panettone
Bei einer Wanderung auf die Vordere Höhi konnten wir sowohl unsere kalten Füsse aufwärmen als auch die Aussicht auf den Glärnisch und unsere Iglus geniessen.
Ein letzter Blick auf die spezielle Architektur unseres ***** - Hotels, ähhhh - Eisfachs.